Loesung zur Uebung 11, Aufgabe 2
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Die geglaetteten Spektren in Figur 2 zeigen zur Hauptsache:

 - Das geglaettete Fourierspektrum (rot) unterscheidet sich stark vom
   ungeglaetetten (blau), weil die Laenge des Analysefensters viel
   groesser ist als die Laenge des cepstralen Fensters

 - Das Mel-Spektrum (schwarz) hat eine viel geringere Aufloesung als
   das Fourierspektrum (blau). Das geglaettete Mel-Spektrum (gruen) 
   weicht deshalb nur relativ wenig vom ungeglaetteten (schwarz) ab.

 - Das Mel-Spektrum approximiert das Fourierspektrum bei tiefen 
   Frequenzen besser als bei hohen. Dies ist eine Folge der 
   nicht-homogenen Mel-Filterbank, die bei tiefen Frequenzen
   Bandpassfilter mit geringerer Bandbreite aufweist als bei hohen
   Frequenzen.

 - Bei Frauenstimmen ist der Abstand der Harmonischen viel groesser
   als die Abstaende der Bandpassfilter der Mel-Filterbank bei
   tiefen Frequenzen. Im Mel-Spektrum von Frauenstimmen sind deshalb 
   die Grundwelle und erste Oberwelle ersichtlich, bei Maennerstimmen 
   jedoch nicht.
   
